Finanzbildung: Dein Ass in der Krise

Finanzbildung - entspannt durch die Krise

Wie Finanzbildung dabei hilft besonnen die Krise zu meistern

Finanzbildung ist leider immer noch ein Thema, das viel zu wenig Beachtung in unserer Gesellschaft findet.
Anprangern tue ich das ja regelmäßig auf meinem Blog.
Zum Glück scheint sich jedoch langsam in den Köpfen der Menschen ein Wandel zu vollziehen.
Etwas zu spät meiner Meinung nach – aber lieber spät als nie.

Die Krise rund um das Corona-Virus hat dafür gesorgt, dass viele Menschen angefangen haben, sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen.
Trifft die Krise doch fast jeden von uns auf die eine oder andere Weise.
Egal, ob den klassischen Arbeitnehmer, der nun vom Kurzarbeitergeld zusehen muss, wie er seine Familie ernähren soll oder den Privatier, der tiefrote Zahlen in seinem Depot verkraften muss.
Alle – oder zumindest viele – fragen sich nun, was sie im Vorfeld hätten besser machen können.
Und natürlich stellt sich auch die Frage, wie man sich in Zukunft auf ein solches Szenario wappnen kann.

Das Zauberwort lautet: Finanzbildung.
Es reicht nicht nur mit dem Nachbarn darüber zu reden, wie er sein Geld angelegt hat oder blind dem Berater am Tresen seiner Hausbank zu vertrauen.
Man muss selbst aktiv werden.
Lernen und verstehen worin man investiert.
Was die Risiken sind und welche Alternativen es gibt.
Das braucht Zeit und Geduld.
Bildung kommt nicht von einem Tag auf den anderen, aber die Mühe ist es wert.
Krisen, wie wir sie aktuell erleben, werfen einen nicht mehr komplett aus der Bahn.
Man nimmt sie gelassener und weiß, wie man zu reagieren hat.

Ausnahmesituationen bringen einen schnell aus dem Konzept

Der Schrecken kam schnell und heftig.
Corona hat eingeschlagen – und zwar richtig.
Wurde das Virus anfangs noch belächelt, war nach einiger Zeit den meisten Leuten das Lachen vergangen.
Ein Blick auf das Konto oder das Depot hat gereicht.
Omas Erbe, das einfach in eine Einzelaktie investiert wurde, weil die Kumpels beim Stammtisch diese empfohlen haben, ist nur noch die Hälfte wert.
Wer gar nicht investiert ist, schlägt auch die Hände über den Kopf und weiß nicht, wie er die kommenden Wochen und Monate über die Runden kommen soll.

Mit etwas Eigeninitiative hätte man dem vorbeugen können.
Nicht der Krise – aber man hätte einen Plan und die Verluste minimieren können.
Komplett ohne blaue Flecken eine solche Krise zu meistern – ich denke das schaffen die wenigsten.
Trotz Finanzbildung.
Dafür ist das Ausmaß einfach zu gewaltig.

Diversifikation und Verständnis für das Investment

Die wichtigsten Lektionen überhaupt sind: Diversifikation und verstehen in was man investiert.
Hat man diese beiden Punkte inne, kann man sein Portfolio so aufbauen, dass sich die Finanzprodukte gegenseitig ergänzen und ggf. etwas ausgleichen, sollte ein Bereich mal absacken.
Alles nur in ein einzelnes Produkt zu investieren, im schlimmsten Fall in eine Einzelaktie, ist ein großer Fehler.
Aber man muss auch verstehen, warum man in ein gewisses Produkt investiert und wie dieses auf unterschiedliche Situationen im Markt reagiert.
Nur so kann man ein „sinnvolles“ Portfolio mit der Zeit aufbauen.

Aber so weit muss man erst überhaupt kommen.
Die meisten deutschen leben noch immer von einem Tag zum nächsten.
Es wird nicht langfristig gedacht.
Das Geld wird mit beiden Händen ausgegeben.
Teure Urlaube, viel zu große und teure Autos, Kleidung und Kram, der die Schränke und Schubladen zum überlaufen bringen.
Da bleibt nicht mehr viel übrig.

Situationen wie wir sie jetzt haben, werfen da einen komplett aus der Bahn.
Kurzarbeit oder im schlimmsten Fall: Jobverlust – und kein Cent auf der hohen Kante.
Die Kredite für das neue Auto, die Einbauküche, das Smartphone und den 3. Fernseher in vier Jahren laufen natürlich fröhlich weiter.
Hier zeigt sich, dass sich etwas Vorbereitung bezahlt gemacht hätte.
Hätte man einen Teil seines Gehaltes in Aktien, Gold, Kryptos (mit Vorsicht!) und sonstige Assets investiert, könnte man deutlich entspannter in die Zukunft blicken und die nächsten Schritte planen.

Fazit

Wer in Zukunft ruhig schlafen und der nächsten Krise gewappnet entgegen treten möchte, sollte sich unbedingt Gedanken um das Thema Finanzbildung machen. Nehmt das Thema ernst und bringt es euren Kindern, Frauen, Männern und allen anderen in eurem Umfeld bei bzw. legt es ihnen nah, sich damit auseinander zu setzen.
Es lohnt sich!

 

Dieser Artikel ist Teil der Finanzbloparade des Finanzblog Award 2020 der Comdirect Bank. Wie auch die Jahre zuvor, ist mein Blog finanzielleFreiheit.eu nominiert – u.a. in der Kategorie: Publikumspreis.
Wenn euch mein Blog gefällt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr für mich Stimmen würdet!

https://community.comdirect.de/t5/Finanzblog-Award/Das-Voting-f%C3%BCr-den-Publikumspreis-2020/ba-p/142909

finanzielleFreiheit.eu Finanzblog Award 2020
Eure Stimme für meinen Blog: finanzielleFreiheit.eu Voten könnt ihr bis zum 28.08.2020 (22Uhr)

 

Wie schaut es bei Euch aus?
Teilt Ihr meine Meinung oder seht Ihr das ganz anders?

Übrigens: Wenn Ihr immer auf dem Laufenden sein wollt, abonniert meine Facebookseite und/oder folgt mit auf Twitter.
Sobald ein neuer Beitrag online ist, erfahrt Ihr es dort.

Wie immer gilt: Meine Einträge geben nur meine persönliche Einstellung als Privatanleger wieder und sind nicht als Anlageberatung, Investmentempfehlung oder ähnliches zu verstehen. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben und hafte auch nicht für jegliches Handeln der Leser. Jeder der im Finanzmarkt aktiv ist, tut dies auf eigene Gefahr und muss sich selbst über die Risiken informieren. Es besteht z.B. immer das Risiko eines Totalverlustes. Von daher seht meinen Blog und die Beiträge bitte nur als Inspiration bzw. als Denkanstoß.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.