Es braucht kaum Zeit sich um seine Finanzen zu kümmern

Es benötigt nicht viel Zeit sich mit seinem Geld auseinander zu setzen.

Nimm Dir die Zeit – es wird sich lohnen!

30 bis 40 Stunden – so viel Zeit verbringt der normale Arbeitnehmer in seinem Beruf pro Woche.
Aber wie viel Zeit nimmt er sich, um das verdiente Geld sinnvoll anzulegen?

Ich behaupte, dass die meisten Menschen keine Minute damit verbringen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihr hart verdientes Geld sinnvoll und gewinnbringend anlegen.
Sie fahren jeden Morgen zur Arbeit, arbeiten ihre 8-9 Stunden und fahren dann wieder nach Hause.
Fast 2/3 des Tages dreht sich nur darum zu arbeiten und Geld zu verdienen.
Die allermeisten beschweren sich darüber und stöhnen.
Aber etwas daran ändern – dafür sind sie schlicht zu faul.

Dabei benötigt das gar nicht viel Zeit.
Eine Stunde in der Woche genügt schon, um sich Wissen anzueignen mit dem man sein Leben nachhaltig ändern kann.

Die Technik macht vieles einfacher

In der heutigen Zeit ist es einfacher denn je.
Auf Youtube z.B. gibt es etliche Kanäle die sich mit dem Thema Finanzbildung beschäftigen.
Es ist heute längst nicht mehr so langweilig und trocken, wie es früher den Anschein hatte.

Man muss keine dicken Bücher mehr wälzen und von einem Berater zum anderen hetzen, der einem eh nur das für ihn am profitabelste Produkt verkaufen will.
Wenn man irgendein Finanzprodukt nicht versteht googlet man danach oder schaut sich ein Video dazu an und hat danach den Überblick.

Selbst das mühsame Aktien auswählen, bewerten etc. wird heute schon einem abgenommen – ETF’s.
Wer sich nicht die Mühe machen möchte oder schlicht zu unerfahren ist, sich die richtige Einzelaktie auszusuchen, wählt einfach den für sich passenden ETF.
Mit dem MSCI World hat man gleich die besten Aktien der Welt auf einen Schlag im Depot.
Legt man sich noch einen monatlichen, meist kostenlosen Sparplan an, läuft das Ganze automatisiert und man muss sich um nix weiter kümmern.

Und das Ganze mit minimalstem Zeitaufwand.

Lerne langfristig zu denken

Ich vermute das größte Problem, neben der Faulheit ist, dass die Menschen immer einen sofortigen Erfolg erwarten.
Wenn sie irgendwo Geld anlegen, wollen sie schnellstmöglich Erträge sehen.
Deshalb lieben die Leute vermutlich Tagesgeldkonten.
Dort bekommen sie vierteljährig ihre ‚Bestätigung‘ in Form von Zinsen – dass diese lächerlich gering sind spielt für sie kaum eine Rolle.

Nicht missverstehen.
Natürlich halte ich Tagesgeldkonten nicht für überflüssig.
Für einen schnell verfügbaren Notgroschen halte ich sie sogar für sehr sinnvoll.

Wenn ich aber jemandem Empfehle in Aktien zu investieren höre ich meistens, dass es ihnen zu lange dauert.
Und auch mit dem Zinseszins haue ich die wenigsten vom Hocker.
Es benötigt oft viel Überzeugungsarbeit die Scheuklappen zu entfernen und die Person davon zu überzeugen langfristig zu denken und sich zu informieren.

Ist dieser erste und wichtigste Schritt aber erst einmal getan, bekommt man die Leute meist von dem Thema aber gar nicht mehr los 🙂

Ich habe mir fest das Ziel vorgenommen eines Tages finanziell frei zu sein.
Wenn ich dafür wöchentlich eine Stunde Zeit ‚opfern‘ muss – diesen Preis zahle ich dann doch sehr gerne.
Und das empfehle ich jedem der der finanziellen Unabhängigkeit ein Stück näher kommen möchte.

Wie schaut es bei euch aus?
Wie viel Zeit steckt ihr in eure finanzielle Bildung und wo informiert Ihr euch am liebsten?

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Wie immer gilt: Meine Einträge geben nur meine persönliche Einstellung als Privatanleger wieder und sind nicht als Anlageberatung, Investmentempfehlung oder ähnliches zu verstehen. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben und hafte auch nicht für jegliches Handeln der Leser. Jeder der im Finanzmarkt aktiv ist, tut dies auf eigene Gefahr und muss sich selbst über die Risiken informieren. Es besteht z.B. immer das Risiko eines Totalverlustes. Von daher seht meinen Blog und die Beiträge bitte nur als Inspiration bzw. als Denkanstoß.

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