Finanzblog Award 2018 – FinanzielleFreiheit.eu

Finanzblog Award 2018 finanzielleFreiheit.eu Voting Publikumspresi

Finanzblog Award #fba18 der Comdirect

Es ist soweit!
Das Voting für den Publikumspreis des Finanzblog Awards der Comdirect hat begonnen.
Wie in den letzten Jahren, werden dort die besten und beliebtesten Finanzblogs gekürt – und finanzielleFreiheit.eu ist mit dabei!

Am 13.08.18 begann das Voting in der Kategorie Publikumspreis.
Bis zum 13. September 2018 ist es möglich für euren liebsten Finanzblog abzustimmen.
Das Blog mit den meisten Stimmen gewinnt in dieser Kategorie.
Und natürlich würde ich mich über euren Support riesig freuen!

Finanzblog Award 2018 finanzielleFreiheit.eu
Stimmt für finanzielleFreiheit.eu in der Kategorie: Publikumspreis

Ein kleiner Rückblick

FinanzielleFreiheit.eu startete Mitte letzten Jahres und ist seit dem rasant gewachsen.
Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Es ist unglaublich motivierend zu sehen, dass die Artikel, die man mit viel Mühe vorbereitet, auch wirklich gelesen werden.
Ich freue mich auch immer sehr, wenn die Artikel zu produktiven Diskussionen in den Kommentaren oder per Mail führen.
Ziel meines Blogs war es immer zu zeigen, dass es sich lohnt zu sparen, zu investieren und seinen Lebensstil zu reflektieren.
Ich versuche bewusst realitätsnahe Beispiele zu geben und möchte auch Leute mit geringem Einkommen motivieren etwas beiseite zu legen und sich etwas Finanzbildung anzueignen.

Und natürlich lernte ich in den letzen Monaten auch persönlich viel dazu.
Nicht nur aus finanzieller Sicht.
Einen Blog zu betreiben erfordert mehr als nur Texte zu schreiben.
Man will ja auch mit seinem Inhalt gefunden werden.
Social Media und SEO wurden zu einem immer wichtigeren Faktor.
Wie auch oft beim Investieren, macht man auch hier anfangs häufig Fehler aus denen man lernt.
Es ist viel Arbeit, auch wenn dies noch ein recht kleiner Blog ist 🙂
Und es gibt viel zu beachten, damit am Ende alles schick aussieht.

Ein positives Highlight des letzten Jahres war der Kontakt mit der Community.
Es ist immer wieder sehr erfrischend sich mit anderen Bloggern aus der Szene auszutauschen.
Und auch der Austausch mit den Lesern ist sehr informativ.
Man erfährt was man hätte besser machen können und welche Themen von Interesse sind.
Feedback, egal ob positiv oder negativ, ist enorm wichtig um sich weiter entwickeln zu können.

Was mir am meisten Freude bereitet ist aber, wenn man hört, dass ein Beitrag einen positiven Effekt auf jemanden hatte – finanziell oder auf persönlicher Ebene.
So etwas motiviert ungemein.
Und das ist auch einer der Hauptbeweggründe warum ich das hier mache.

Der Finanzblog Award der Comdirect

Seit einigen Jahren gibt es den Comdirect Finanzblog Award.
Dieser zeichnet einmal im Jahr die besten Finanzblogs aus.
Und dieses Jahr ist FinanzielleFreiheit.eu mit dabei!

Es gibt Preise in unterschiedlichen Kategorien.
Blogs die nicht älter als ein Jahr sind, haben die Chance auf den Newcomer-Preis.
Hierunter fällt auch mein Blog – also Daumen drücken 🙂

Dann gibt es den Publikumspreis.
Hier entscheiden die Leser per Abstimmung wer gewinnen soll.

Zudem gibt es noch eine Jury, die die 3 besten Finanzblogs kürt.
Hierbei werden mehrere Faktoren, wie z.B. Qualität der Texte, Inhalt und Sprache, Gestaltung und Interaktion mit der Community berücksichtigt.

Die Jury besteht aus fünf Personen die u.a. Journalisten und Experten aus den Bereichen Finanzen, Social Media und Kommunikation sind.

Ebenfalls in der Jury vertreten: Natascha Wegelin.
Sie betreibt das Blog ‚Madame Moneypenny‚ und ist die Gewinnerin des Finanzblog Award 2017.
Dieses Jahr darf sie als Gastjurorin mitbestimmen, wer 2018 zu den Gewinnern zählt.

Der Award ist mit insgesamt 8000€ dotiert.

1. Preis 3000€
2. Preis 2000€
3. Preis 1000€

Der Publikumspreis und der Sonderpreis (Newcomer-Preis) sind jeweils mit 1000€ dotiert.

Natürlich ist das Preisgeld verlockend – das will ich gar nicht bestreiten.
Aber bei diesem Award geht es nicht nur um das Geld.
Es geht ums Netzwerken – sich mit anderen Bloggern mal persönlich auszutauschen, die man sonst nur aus der „Online-Welt“ wie der Comdirect Community oder anderen Foren kennt und seinen Blog der Masse vorzustellen.
Denn Situationen wie diese, wo eine große Anzahl an Finanzbloggern an einem Ort versammelt sind, gibt es so sonst nicht oder nur sehr selten.
Es ist eine großartige Chance neue Leute kennenzulernen und Ideen und Konzepte auszutauschen.

Das ganze Event findet übrigens am 20. Oktober 2018 in Hamburg im Rahmen des Finanzbarcamps statt.

Location ist das Betahaus in Hamburg.

Beim Finanzbarcamp wird in diesem Jahr in offener Runde über die „Zukunft der Geldanlage“ diskutiert.
Hierbei spielt es keine Rolle welchen Background man hat – jeder ist willkommen, um an den Gesprächen teilzunehmen und diese aktiv mitzugestalten.

Was ich mit dem Preisgeld von 3000€ machen würde

3000€ sind eine Menge Geld.
Diese Summe sollte nicht voreilig investiert werden.
Ich habe mir beim Tagträumen über meinen Gewinn aber natürlich schon Gedanken gemacht, was ich mit dem Geld machen würde 🙂

Webseitenoptimierung

Als erstes würde ich einen Teil des Geldes in den Blog investieren.
Ein neues Template/Theme steht schon länger auf meiner Wunschliste, da das aktuelle nicht besonders Entwicklerfreundlich ist.
Jeder der eine Webseite betreibt weiß, wie wichtig ein nutzerfreundliches Backend ist.
Es vereinfacht einem die Arbeit ungemein.

Außerdem würde ich etwas Geld in SEO/Internetmarketing investieren.
Denn in den Weiten des World Wide Web ist es gar nicht so einfach gefunden zu werden 🙂

Etwas mehr Serverspeicher wäre auch ein „nice to have“.

Da mein Blog werbefrei ist und ich auch sonst keine Einnahmen durch meine Seite generiere, schiebt man solche Investitionen natürlich gerne vor sich her.

Ich denke, dass der Bereich „Webseitenoptimierung“ ca. 800€-1000€ in Anspruch nehmen würde.
Diese Investition würde aber auf lange Sicht einen enorm positiven Einfluss auf das Blog haben und diesen auf ein neues „Level“ bringen.

Bleiben also noch ca. 2000-2200€.

ETF

Der nächste Anteil würde in einen bzw. zwei ETF fließen.
Ganz klassisch und langweilig.
Ich bin seit einiger Zeit vom Stockpicking ab und investiere nur noch in ETF.
Es ist für mich persönlich die ideale Anlageform.
Ich brauche nicht stundenlang Unternehmensberichte studieren.
Ich folge einfach dem Markt.
Es ist für mich wesentlich entspannter den Markt zu beobachten, als einen Haufen einzelner Unternehmen.
In ETFs zu investieren ist natürlich bei weitem nicht so spannend, wie bei Einzelaktien – es ist aber alles wesentlich entspannter.
Meine Favoriten sind der MSCI World und ein EM-ETF.
Der S&P überzeugt mich aber auch und ich bin großer Fan amerikanischer Unternehmen, dennoch werde ich erstmal den MSCI World stur weiter besparen.
Dieser besteht auch zu einem großen Anteil aus amerikanischen Aktien.
Die einzige Einzelaktie, die ich mir evtl. doch noch holen würde wäre Berkshire Hathaway – ist ja quasi ein ETF als Einzelaktie getarnt 😉

Beim MSCI World und EM-ETF würde ich 80/20 investieren.
Also 80% in den MSCI World und 20% in EM.
Ich weiche von der klassischen 70/30-Regel ab, da ich persönlich mehr potential im MSCI World sehe.
Aber das ist nur meine ganz persönliche Einschätzung.

Hier würde ich insgesamt ca. 1500€ investieren.

Bleiben also noch ca. 500-700€.

Kryptowährungen

Uhh Kryptowährungen – ein Reizthema.
Von vielen belächelt – von vielen verflucht.
Besonders in den letzten Monaten, wo die Kurse herbe Verluste eingefahren haben.

Wer sich aber etwas mit dem Thema beschäftigt weiß, dass der Markt extrem manipuliert ist.
Die Preise sind Ende 2017 unglaublich explodiert.
Natürlich war auch dies Teil des manipulierten Marktes.
Nun geht es erstmal in die andere Richtung.
Die Verluste sind enorm – aber trotzdem völlig normal in der Kryptowelt.

Im letzten Jahr sind viele am Höhepunkt in den Markt eingestiegen.
Die Medien pushten das Thema und viele träumten vom schnellen Reichtum.
Nun wo die Preise teilweise um >90% gefallen sind, sind viele Anleger verzweifelt, sauer und reden Kryptowährungen schlecht – verständlich.

Kaum einer, der zu diesem Zeitpunkt investiert hat, hat sich aber mit der dahinter liegenden Technik auseinander gesetzt.
Ich habe das getan, mich durch zig Kryptowährungen ‚gewühlt‘, mir die Visionen, die Technik und die Teams angeschaut.
Wie man es für gewöhnlich auch beim Aktienkauf tut.
Ein Großteil der ‚Währungen‘ auf dem Markt taugen nix – das war mein Fazit.
Nur eine Handvoll wird die nächsten Jahre überleben.

Trotzdem bin ich – und das ist nur meine persönliche Einschätzung – der Meinung, dass Kryptos bleiben werden und die Zukunft deutlich prägen werden.

Bitcoin ist meiner Meinung nach technisch längst überholt.
Trotzdem denke ich, dass Bitcoin bleiben wird.
Als ‚First Mover‘ in diesem Bereich wird Bitcoin einen ‚Goldstatus‘ einnehmen.
Außerdem ist eine riesige Industrie rund um Kryptos und besonders um Bitcoin herum, entstanden.

Eine weitere Technologie/Kryptowährung in der ich enormes Potential sehe ist IOTA.
IOTA ist für das Internet der Dinge (IOT) entwickelt worden und löst dort Probleme, für die es vorher keine Lösungen gab.
In der Zukunft, wenn Maschinen untereinander kommunizieren und untereinander Daten handeln, werden Mikrotransaktionen (weit unter einem Cent) nötig sein.
Die ist mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen die auf der Blockchain basieren nicht möglich, da diese Transaktionsgebühren haben.
Bei IOTA ist dies nicht der Fall.
Und dies ist nur ein Beispiel für die Vorteile von IOTA.

Auch wenn die Kryptopreise aktuell auf Talfahrt sind – und ich glaube es wird sicher noch einige Zeit so weiter gehen – sehe ich enormes Potential in diesem Sektor.
Ich möchte diese Chance nicht missen.
Außerdem ist es im Kryptomarkt noch möglich diesen aktiv mitzugestalten.
Der Markt ist noch jung und im Aufbau und man kann noch wirklich etwas bewegen, indem man etwas beiträgt, eigene Projekte entwickelt und zeigt, dass Krypto mehr als nur Spekulation ist.
Trotzdem würde ich nur einen kleinen Teil dort investieren, da extreme Verluste nicht auszuschließen sind.

Hier würde ich ca./max. 300€ investieren.

Bleiben also noch 200-400€.

Der Rest

Von dem übrig gebliebenem Geld würde ich meine Frau und Tochter u.a. zum Essen einladen (ca. 80€).

Beide haben mich bei diesem Projekt unterstützt und viel Verständnis dafür gehabt, wenn ich mal wieder stundenlang am PC saß, Artikel vorbereitet oder an der Webseite gebastelt habe.
Deshalb sollen sie natürlich auch vom Preisgeld profitieren.

Desweiteren würde ich mir sicher die ein oder andere Finanzlektüre zulegen.
Auch ein Investment in die Zukunft, da Bildung meiner Meinung nach eines der profitabelsten Investments ist, das man tätigen kann.

Falls noch Geld übrig bleiben sollte, würde ich dieses in meinen Blog investieren. (SEO, Webseitenentwicklung o.ä.)

Zusammenfassung

Das Preisgeld würde ich in mehreren Bereichen möglichst langfristig orientiert anlegen.

Hierbei setze ich größtenteils auf relativ risikoarme Investments, bzw. Investments die das Projekt finanzielleFreiheit.eu voran bringen.

Einen klitzekleinen Anteil würde ich in (hoch) spekulative Anlagen investieren.
Dort sind Risiko aber auch der mögliche ROI extrem hoch, weshalb eine kleine Summe dort meiner Meinung nach vertretbar ist.

Aber auch wenn es gar nicht so weit kommt, freue ich mich sehr überhaupt nominiert zu sein.

Ich bedanke mich bei allen Lesern, die mir im letzten Jahr gefolgt sind, meine Beiträge gelesen und kommentiert und mich unterstützt haben.

Danke – euer Felix 🙂

 

 

 

 

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Wie immer gilt: Meine Einträge geben nur meine persönliche Einstellung als Privatanleger wieder und sind nicht als Anlageberatung, Investmentempfehlung oder ähnliches zu verstehen. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben und hafte auch nicht für jegliches Handeln der Leser. Jeder der im Finanzmarkt aktiv ist, tut dies auf eigene Gefahr und muss sich selbst über die Risiken informieren. Es besteht z.B. immer das Risiko eines Totalverlustes. Von daher seht meinen Blog und die Beiträge bitte nur als Inspiration bzw. als Denkanstoß.

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